SOMMERTHEATER:

"Shakespeare in Stücken" (Welt-Uraufführung)

Termine:

Fr | 02.08. | 21 Uhr
(Uraufführung)
Sa | 03.08. | 21 Uhr
Sa | 10.08. | 21 Uhr
So | 18.08. | 16 Uhr

Einlass jeweils eine Stunde voher!

Erleben Sie Shakespeare wie nie zuvor!

Tauchen Sie ein in die Welt des größten Dramatikers der Geschichte, 
William Shakespeare! In unserer Uraufführung von “Shakespeare in Stücken”, inszeniert von Stephan Schäfer, verwandelt sich der Camposanto in Buttstädt in eine einzigartige Theaterbühne. Zwischen den Grabsteinen wandeln Shakespeares bekannteste Figuren wie Hamlet, Richard III., Rosalind, Romeo und Julia, während noch unbekannte Details aus Shakespeares Leben und Werk ans Licht kommen.

Unterhaltende Livemusik und schauspielerische Wandlungskunst:

Drei Schauspieler:innen und zwei Musiker erwecken auf dem Festival Camposanto 2024 Shakespeares Meisterwerke zum Leben. Erleben Sie den Zauber des “Sommernachtstraums”, die Intensität von “Macbeth”, die Heiterkeit von “Wie es euch gefällt” und die Tragik von “König Lear”. Die Inszenierung ist eine Hommage an die zeitlosen Themen der  Menschheit: Liebe, Hoffnung, Tod und Humor. Lassen Sie sich von uns in eine Welt entführen, in der Theater und Geschichte sich auf einzigartige Weise verbinden. Ein Theatererlebnis, das Sie nie vergessen werden!

Foto: Elisa Sperling
Foto: Elisa Sperling

Regie: Stephan Schäfer
Regieassistenz: Selina-Lucia Rauschert, Lou-Amelie Groth
Textfassung: Stephan Schäfer
Dramaturgie: Karina Krakowczyk
Musikkomposition: Mykyta Sierov
Bühnen- und Kostümbild: Mila van Daag

Dauer: NN

23,00 € / 18,00 € ermäßigt**
zzgl. Vorverkaufsgebühr

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** Ermäßigt sind alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre sowie Auszubildende und Studierende.

Besetzung:

Foto: Marjola Rukaj Photography

Jeana Grzendek

Jeana Grzendek lebt in Berlin und ist ausgebildete Schauspielerin mit  Berufserfahrung auf verschiedenen Theaterbühnen. Bereits als Jugendliche hat Jeana den Wunsch gehabt, auf der Bühne zu stehen. Nach ihrem Abitur folgte ein längerer Aufenthalt in Norwegen, in dem sie auch die Landessprache lernte. Danach, zurück in Berlin, entschied sie sich, ihren Traum zu verwirklichen und absolvierte ein Schauspielstudium. Seitdem arbeitet sie künstlerisch breit gefächert und hat neben Schauspiel auch Erfahrung in der Pantomime und als Synchronsprecherin in verschiedenen Produktionen, u.a. in den Studios Babelsberg. Während der Pandemie entschied sie sich zusätzlich zu einer Ausbildung zur Yogalehrerin und weiteren körpertherapeutischen Fortbildungen. Sie gibt regelmäßige Kurse und leitet  Bewegungsunterrichte, auch als Dozentin für Schauspielstudierende.

Foto: Jeanne Degraa

Marvin Schulze

Marvin Schulze ist diplomierter Schauspieler der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und schloss dort 2015 mit Auszeichnung ab. Bereits während seines Studiums spielte er als Gast an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und dem Berliner Ensemble. Weitere Jahre folgten dort im Festengagement unter der Intendanz von Claus Peymann. Es entstanden wiederholte Zusammenarbeiten mit den Regisseuren Leander Haußmann, Philip Tiedemann und dem US-amerikanischen Regisseur Robert Wilson. In dessen „Faust I & II“ Inszenierung mit der musikalischen Leitung von Herbert Grönemeyer spielte Marvin Schulze die Titelrolle. In den Jahren zwischen 2020 und 2023 gab er beim Theatersommer Wismar wiederholt den Gustaf von Wangenheim in Holger Mahlich´s Bühnenstücken „Nosferatu – Ein Drehtag des Grauens“ und „Nosferatu – Die geheimnisvolle Krypta“. Marvin Schulze steht regelmäßig für Film und Fernsehen vor der Kamera und widmet sich selbst der Regiearbeit. Sein erster so entstandener Kurzfilm feiert in diesem Jahr seine Premiere. 

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Foto: Nora Preisger

Jonte Volkmann

Jonte Volkmann ist 1990 in Minden geboren und dort aufgewachsen. Schon während seines Schauspielstudiums an der Theaterakademie Vorpommern (Leitung: Herbert Olschok) hat er regelmäßig in großen Rollen an Produktionen der Vorpommersche Landesbühne mitgewirkt. So spielte er z.B. Micha in „Sonnenallee“, Dr. Fritz Hagedorn in „Drei Männer im Schnee“ und August in „norway.today“.
Nach seinem Abschluss ging es für ihn direkt ins Festengagement an das Nordharzer Städtebundtheater an dem er vier Jahre die verschiedensten Rollen gespielt hat. Zu den Höhepunkten zählt die Uraufführung (Regie: Sebastian Wirnitzer) der Theaterumsetzung der Emmypreis prämierten Erfolgsserie „Familie Braun“.  Seit 2021 lebt Volkmann in Berlin und arbeitet freiberuflich als Schauspieler, Sprecher und Fotograf. Er hat unter anderem für den Verlag Fliegenglas zahlreiche Hörbücher aufgenommen (z.B. der kleine Prinz, Jugend ohne Gott, Die Traumnovelle, uvm.) und steht regelmäßig für verschiedene Theater auf den Bühnen Deutschlands.

Team:

Foto: Detlev Schneider

Stephan Schäfer (Regie)

Geboren in Brandenburg/Havel, studierte Schäfer an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Es folgten Engagements ans LTT in Tübingen, hier spielte er u.a. die Titelrolle im „Woyzeck“ und „Faust“ und Angelo in „Mass für Mass“; ans Theater Heidelberg, dort war er als Karl Moor in „Die Räuber“, als Erzähler in „Effi Briest“, Pozzo in „Warten auf Godot“ und Simon im „Kaukasische Kreidekreis“ zu sehen. Mit dem erneuten Engagement ans Berliner Ensemble (2007- 2017) setzte er seine Arbeit an diesem geschichtsträchtigen Theater fort, schon während seines Studiums spielte Schäfer dort die Hautrolle in „Fegefeuer in Ingolstadt“.  Weitere Rollen am BE waren erneut der Pozzo in „Warten auf Godot“ in der Regie von George Tabori und über viele Jahre als O´Casey im legendären „Arturo Ui“ von Heiner Müller; ans Staatstheater Kassel, wo er als Kottwitz im „Homburg“, als Jake in „Konsens“, als Francois in „Unterwerfung“, Hermann Goering in „Mephisto“ und Touchstone in „Wie es Euch gefällt“ zu sehen war. Zudem gastierte er bei den „Salzburger Festspielen“ mehrfach unter der Regie von Peter Stein, an der Volksbühne, Berlin; am „Teatro alla Scala“, Mailand sowie am Maxim-Gorki-Theater, Berlin. Schäfer  arbeitete mit den Regisseur:innen Anna Bergmann, Eva Lange, Peter Stein, Manfred Karge, Robert Wilson, Claus Peymann, Thomas Langhoff, Jan Jochymski, Hermann Beil, Thomas Jonigk, Philip Tiedemann, Martin Nimz, Sebastian Schug, Wilke Weermann, Gustav Rueb und Alvis Hermanis.

Schon früh wechselte Schäfer die Seiten und arbeitet seit 2009 als Hochschuldozent an Schauspielschulen, u.a. an der HfS „Ernst Busch“, Berlin, der Universität der Künste, Berlin und der HMT „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und an der HMTM Hannover, der Berliner Schule für Schauspiel und der „Fritz – Kirchhoff“ – Schule, Berlin. Regiearbeiten führen ihn in  Berlin ans „Akut-Theater“ – „Bericht an die Akademie“ (F. Kafka); das „Junge Theater Göttingen“ – „Die Wahlverwandtschaften“ (J.W. Goethe“) und jetzt zum ersten Mal nach Buttstädt für die deutsche Uraufführung von „Shakespeare in Stücken“, für dessen Fassung er ebenfalls verantwortlich zeichnet. Vertreten durch die www.agentur-reimann.de arbeitet Schäfer für Kinoproduktionen, Netflix, Sky und ARD/ZDF. Er lebt in Berlin.

Foto: Marius Luhn
Foto: Robert Elias Wachholz
Foto: Lutz Edelhoff

Mykyta Sierov (Komposition und Oboist)

Mykyta Sierov wurde in Kiew (Ukraine) geboren und erhielt dort seinen ersten Musikunterricht im Alter von sechs Jahren. Von 1993 bis 2004 besuchte er die Zentrale Spezialschule für Musik in Kiew und wechselte im Anschluss an die Nationale Tschaikowsky Musikakademie der Ukraine. Zu seinen frühen Auszeichnungen gehören u.a. ein 1. Preis im internationalen Wettbewerb der jungen Darsteller “XXI Century Art” im Jahr 2002, Vorzel, Ukraine (Solowertung) und 2005 der Gran-Prix beim gleichen Wettbewerb. Er begann 2007 sein Studium an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Er hatte solistische Auftritte im Leipziger Gewandhaus, auf Einladung das Auswärtigen Amtes der BRD in der Republik Tschad, in Paris und Kiew (Ukraine), auf Einladung des Goethe Instituts in Paris und Bangalore (Indien).

Lucas Rauch (Schlagwerk)

Lucas Rauch ist im Jahr 2000 in Weimar geboren. Mit 11 Jahren fand er seine wahre Begeisterung für das Schlagzeug, auf welchem seine stilistische Vielfalt heute von Weltmusik bis hin zu besonderer Nischenmusik reicht. Neben den zahlreichen Konzerten, die Lucas bereits im In- und Ausland gab, ist er weiterhin mehrfacher Preisträger unter anderem von “Jugend musiziert”, “Jugend jazzt” und der “Deutschen Stiftung Musikleben”. Seit Herbst 2022 ist er außerdem Stipendiat von “Yehudi Menuhin Live Music Now Leipzig e.V.”. Lucas studiert seit Oktober 2020 Jazz Drum Set an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig bei Dominique “Gaga” Ehlert.

Mila van Daag (Bühne & Kostüm):

Mila van Daag studierte an der Bauhaus-Universität Weimar und der Akademie Minerva im niederländischen Groningen Produktdesign, Architektur und Theater. Praktische Erfahrungen sammelte sie an verschiedenen Theatern und im Designbüro von Jack Brandsma. Seit 2006 entwickelt sie projektbezogen Ausstattungen für Film und Theater. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Mila van Daag als Bühnenbildnerin am Theater Erfurt tätig.

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