THEATER

Termine:

Sa, 07.08.21 | 21.00 Uhr „Der Geizhals“
Sa, 14.08.21 | 21.00 Uhr „Der Geizhals“
Sa, 21.08.21 | 21.00 Uhr „Der Geizhals“

Einlass jeweils ab 20.00 Uhr

Ticketpreise:

22,00 € / 17,00 € ermäßigt
Ermäßigt sind alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre sowie Auszubildende und Studierende.

„Der Geizhals“
Eine Sommertheaterproduktion frei nach Molière

Der reiche Harpagon ist besessen vom Geiz. Aus Angst vor Dieben hat er sein Vermögen im Garten vergraben und bekommt Panikattacken bei dem Gedanken, dass jemand sein Versteck aufspürt. Sein Verhalten ist durchtränkt von Misstrauen. Das Leben seiner Kinder Elise und Cléante durchkreuzt er mit eigenen, lukrativ erscheinenden Hochzeitsplänen. Doch im Geflecht aus Intrigen laufen die Dinge anders als Harpagon sie geplant hat. Seine Arroganz und Selbstgefälligkeit haben ihn blind gemacht für das eigene Umfeld und dessen Ziele. Längst sind sich die Liebenden einig – auch ohne Vermögen. Ihm bleibt im Taumel der Ereignisse nur seine Geldkassette.
Molière erschuf mit dem Geizigen eine wunderbare poetische Komödie, die nichts anderes im Sinn hat, als den Zuschauer zu vergnügen… 

Dauer: 80 bis 90 Minuten

Regie: Regine Heintze
Regieassistenz: Susan Kammler, Tarane Bazrafshan
Textfassung: Walter Hesse
Musik: Friedhelm Mund
Bühnenbild: Mila van Daag
Kostüme: Berit Nöring

   Informationen zum Ticket-Erwerb finden Sie hier, eine Übersicht aller Veranstaltungen des Festivals hier.

Fotos: Marius Luhn

Vorgeschmack auf unseren “Geizhals” (Video: Arian Wichmann)

Regine Heintze – Regie:
Regine Heintze absolvierte an der Theaterhochschule Felix Mendelssohn Bartoldy Leipzig ihr Schauspielstudium. Sie war sowohl am Deutschen Nationaltheater Weimar als auch an den Städtischen Bühnen Quedlinburg engagiert. 1999 gründete sie gemeinsam mit Kathrin Schremb das Jugendtheater im stellwerk Weimar. Als Regisseurin arbeitete sie bereits am DNT, im Theater Erfurt und dem Theater im Gewölbe Weimar.

Friedhelm Mund – Komposition:
Friedhelm Mund, geboren 1989 in Weimar, ist seit 2010 Medien- und Theaterkomponist und eröffnete 2017 sein eigenes Studio in Tiefurt bei Weimar. Als Komponist für Theaterproduktionen war er bereits am Theater Erfurt, dem Tanztheater Erfurt, dem Neuen Schauspiel Erfurt und dem jungen Theater im stellwerk Weimar engagiert. 2015 wurde er vom WDR für die beste Filmmusik des WDR Filmscore Awards nominiert.

Mila van Daag – Bühne:
Mila van Daag studierte an der Bauhaus-Universität Weimar und der Akademie Minerva im niederländischen Groningen Produktdesign, Architektur und Theater. Praktische Erfahrungen sammelte sie an verschiedenen Theatern und im Designbüro von Jack Brandsma. Seit 2006 entwickelt sie projektbezogen Ausstattungen für Film und Theater. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Mila van Daag als Bühnenbildnerin am Theater Erfurt tätig.

BESETZUNG

Manuel Klein_Foto Magdalena Seitz
Foto: Magdalena Seitz

Manuel Klein (Harpagon – der Geizhals)
Manuel Klein wurde 1977 in Wittlich geboren. Seine Schauspielausbildung erhielt er an der Bayerischen Theaterakademie in München. Sein erstes Engagement hatte er noch während des Studiums am Theater Ingolstadt. Von 2001 bis 2006 war er am Oldenburgischen Staatstheater engagiert. Von 2006 bis 2014 war er Ensemblemitglied am Landestheater Linz in Österreich. 2014 wechselte er ans Pfalztheater Kaiserslautern. Seit 2017 ist Manuel Klein freischaffend tätig und stand u. a. am Landestheater Dinkelsbühl, am Altstadttheater Ingolstadt, mit Joya Ghosh & Friends Trier oder am Theater im Palais Erfurt auf der Bühne. Am Theater im Gewölbe Weimar ist er im Solostück „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind (Regie: Regine Heintze) zu sehen. Er stand in einem ORF-Tatort, diversen Kurzfilmen und in Christina Friedrichs Film „Hurensöhne – Ein Requiem“ vor der Kamera. Manuel Klein tritt mit verschiedenen Lesungsprogrammen auf, arbeitet als Sprecher auf der Konzertbühne und am Rundfunkmikrofon und wirkt auch als Schauspiellehrer und Workshopleiter.


Anne Thoemmes (Elise)
Anne Thoemmes wurde 1994 in Bonn geboren. Schon als Kind spielte sie Theater bei den Burgfestspielen in Mayen, ihrer Heimatstadt. Nach einem einjährigen Workshop in der „schauspielfabrik berlin“ begann sie 2017 ihr Schauspielstudium am Europäischen Theaterinstitut Berlin, welches sie im September 2020 erfolgreich abschloss. Seitdem ist sie in Kurz-, Studenten-, und Experimentalfilmen zu sehen. Sie ist Teil eines Künstler*innenkollektivs und schreibt eigene Drehbücher.

Anne Thoemmes_Foto Lara Krämer
Foto: Lara Krämer
Peter Stephan

Peter Stephan (Cléanthe)
Peter Stephan wurde 1986 in Wolgast, Deutschland geboren und spielte bereits in frühen Jahren im Theater an der Parkaue (ehemals Karussell Theater) und in der freien Jugendtheatergruppe des Werk 9 Die Querstreicher. Er absolvierte 2018 seine Schauspielausbildung an dem Europäischen Theaterinstitut, unter der Leitung von Rüdiger Volkmer, in Berlin. Dort spielte er in zahlreichen Produktionen mit, u.a. in “Ein Sommernachtstraum ” als Lysander, als Franz in ” Die Räuber ” und als Kreon im Stück Antigone. Nach der Ausbildung wirkte er in der freien Szene in Berlin in verschiedenen Produktionen mit. Zudem ist er Mitglied im Theaterkollektiv TheaterMachtStaat.

 

William Schellenberg (La Flèche/Frosine)
William Schellenberg kam in Berlin zur Welt. Kurz darauf studierte er an der Hochschule für Musik Weimar. Ob als Musiker, Straßenkünstler, Weltenbummler oder Schauspieler – die ganze Welt ist seine Bühne und die Bühne seine ganze Welt.

William Schellenberg
Thomas Grysko_Foto Mykyta Sierov
Foto: Mykyta Sierov


Thomas Grysko (Valère)
Der studierte Musikwissenschaftler Thomas Grysko kam bereits in jungen Jahren mit dem Theater in Kontakt. Als Sänger für Chansons und Spieler im Improvisationstheater sowie Autor und Dramaturg in Kleinkunstprojekten sammelt er seit über 10 Jahren Bühnenerfahrung. Als Musikdramaturg am Theater betreute er Musiktheateraufführungen zeitweise auch im Hauptberuf. Mit befreundeten Darstellern gründete er in Weimar das Deutsche Institut für Kabarett und Kleinkunst e.V. sowie das Improvisationstheater Öde & Schriller und verfasste gemeinsam mit dem Pianisten und Komponisten Richard Siedhoff sein erstes Kabarettprogramm mit selbst verfassten Chansons. Von renommierten Institutionen, wie der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar oder der Klassik Stiftung Weimar, wurde er immer wieder als Sprecher und Rezitator, etwa im Rahmen der Weimarer Meisterkurse, gebucht. Auch für Hörspiele und Dokumentationen leiht er gern seine Stimme und lässt sich nicht zuletzt immer wieder für Experimente an neuen Formaten der kleinen und großen Künste begeistern.

Heike Meyer (Mariane)
Heike Meyer studierte von 1983 bis 1987 an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig Schauspiel. Das erste Festengagement führte sie für sechs Jahre an das Staatstheater Cottbus. Verschiedene Rollen in Film- und Fernsehproduktionen folgten („Das Buschgespenst“, „Die Bertinis“, …). In den Jahren 1993 bis 2001 spielte die Künstlerin am Städtischen Theater Chemnitz. Gastrollen übernahm sie in Berlin, an den Bühnen der Stadt Gera und am DNT in Weimar. Zu ihren diversen Bühnenrollen gehören unter anderem die Recha in “Nathan der Weise”, die Königin Elisabeth in “Don Carlos”, Eliza in “My fair Lady”, Gretchen und Marthe im “Urfaust”, Luise in “Kabale und Liebe”, die Lucy in der “Dreigroschenoper”, oder Lady Capulet in “Romeo und Julia”. In Rudolstadt kennt sie das Publikum als eine der “Sekretärinnen”, als Frau Schmitt in “Bandscheibenvorfall” oder als Emma in „Gut gegen Nordwind“. Zudem wirkte sie in dem Schlagerabend “Höchste Eisenbahn AG oder: Wer hat an der Uhr gedreht?” mit. Seit Ende 2001 arbeitet Heike Meyer als freischaffende Schauspielerin, verfasst eigene Stücke (z.B. „Die Bauhaus-Frauen“) und ist mit Soloprojekten unterwegs. Ihr künstlerisches Zuhause ist seit Jahren das Theater im Gewölbe in Weimar. 

Heike Meyer_Foto Trevor Johnson
Foto: Trevor Johnson
Landwirtschaftsministerium